Bukowina-Schäferhund

Molosser · Sehr groß · Rumänien

Bukowina-Schäferhund

Aus den Bergen Rumäniens stammend, beeindruckt der Bukowina-Schäferhund durch seine Riesenstatur und sein Temperament als unermüdlicher Wächter. • Gewicht: 50-80 kg bei dieser sehr großen Rasse • Höhe: bis zu 78 cm Widerristhöhe • Dichtes, wetterbeständiges Fell

Dieser Molosser entwickelt einen bemerkenswerten Charakter, der Mut mit familiärer Sanftmut vereint. Im Gegensatz zum [Rottweiler] oder [Cane Corso] bevorzugt er Abschreckung vor direkter Aggression. • Ausgezeichneter natürlicher Wächter • Loyal und beschützend gegenüber seiner Familie • Bemerkenswerte Intelligenz

Sein eigenständiges Wesen erfordert eine konsequente aber respektvolle Erziehung. Außerdem macht seine imposante Größe besondere Aufmerksamkeit bezüglich Hüftdysplasie und Gelenkerkrankungen erforderlich. Dieser außergewöhnliche Begleiter wird Liebhaber großer authentischer Rassen für sich gewinnen!

Eigenschaften

  • Größe: 65–78 cm
  • Gewicht: 50–90 kg
  • Lebenserwartung: 10–14 Jahre
  • Aktivität: 3/5
  • Kinder: 4/5
  • Wohnung: 1/5
  • Erziehbarkeit: 3/5
  • Pflege: 3/5

Temperament: Mutig, Ruhig, Treu, Wachsam, Sanft

Geschichte

In den rumänischen Karpaten haben Hirten und Züchter den Bukowina-Schäferhund über Jahrhunderte geprägt. • Beschützer der Herden vor Wölfen und Bären • Entwickelt in der Bergregion Bukowina • Offizielle Anerkennung erst im 20. Jahrhundert Diese rumänische Rasse teilt das Erbe der großen europäischen Wächter, bewahrt jedoch im Gegensatz zum [Berner Sennenhund] oder [Riesenschnauzer] ihre ursprünglichen Schutzinstinkte. • Natürliche Selektion unter extremen Bedingungen • Temperament geprägt durch Bergisolation • Erhaltung durch Hirtengemeinschaften Die Adoption eines solchen Riesen erfordert sorgfältige Vorbereitung, wie unser Ratgeber über die Rassenwahl je nach Lebensstil erklärt. Heute bleibt dieser Molosser seinen Ursprüngen treu und verkörpert die Robustheit und Würde der traditionellen Hütehunde des Balkans.

Pflege

## Pflege

Die Pflege des Bukowina-Schäferhundes erfordert erhebliches Engagement und angemessenen Platz! Dieser Riese braucht ein großzügiges Gelände sowie eine aktive Familie.

• Zweiwöchentliches Bürsten obligatorisch
• Tägliche Bewegung: mindestens 1 bis 2 Stunden
• Futter speziell für sehr große Rassen

Sein dichtes Fell haart zweimal jährlich intensiv. Im Gegensatz zum [Siberian Husky] oder [Samojede] verträgt er Hitze besser, fühlt sich aber in der Kühle wohler.

• Gelenküberwachung (Ellbogendysplasie)
• Frühe Erziehung unerlässlich
• Sozialisierung von frühester Jugend an

Diese Rasse eignet sich für erfahrene Halter mit großem eingezäuntem Garten. Die frühe Sozialisierung erweist sich als entscheidend, um seine Schutzinstinkte zu kanalisieren. Die Haltung dieses Tieres erfordert außerdem ein beträchtliches Budget für Futter und spezialisierte Tierarztkosten.

Der Bukowina-Schäferhund ist ein bemerkenswerter Begleiter für jeden, der seine Bedürfnisse erfüllen kann! Für mehr Informationen über die Verantwortung, die eine solche Rasse darstellt, lies unseren Artikel über häufige Fehler neuer Hundebesitzer.

Häufige Krankheiten

  • Hüftdysplasie
  • Magendrehung
  • Gelenkprobleme

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