Picard-Spaniel
Spaniel · Groß · Frankreich
Ursprünglich aus Frankreich stammend, fasziniert der Picard-Spaniel durch seine natürliche Eleganz und sein ausgeglichenes Wesen. Diese großen Hunde zeichnen sich durch ihr charakteristisches dreifarbiges Fell und ihren sanften, aber aufmerksamen Ausdruck aus. • Perfekter Jagdbegleiter und Familienhund zugleich • Ruhiges und liebevolles Temperament im Umgang mit Kindern • Bemerkenswerte Intelligenz, die die positive Erziehung erleichtert • Moderater, aber regelmäßiger Bewegungsbedarf. Im Gegensatz zum kompakteren [Bretonischen Spaniel] oder dem auf Hasenjagd spezialisierten [Beagle] glänzt der Picard-Spaniel beim Vorstehen und Apportieren. Sein ausgeprägter Jagdinstinkt geht mit großer Führigkeit einher, wodurch er zum idealen Partner für Jäger wie auch für aktive Familien wird, die einen treuen und ausgeglichenen Begleiter suchen.
Eigenschaften
- Größe: 55–62 cm
- Gewicht: 20–25 kg
- Lebenserwartung: 12–14 Jahre
- Aktivität: 4/5
- Kinder: 4/5
- Wohnung: 2/5
- Erziehbarkeit: 4/5
- Pflege: 3/5
Temperament: Führig, Ruhig, Intelligent, Ausdauernd, Gesellig
Geschichte
Als authentische französische Rasse hat der Picard-Spaniel seine Wurzeln in der Region Picardie im 19. Jahrhundert. Von leidenschaftlichen Jägern entwickelt, entstand dieser Vorstehhund durch sorgfältige Kreuzungen zwischen einheimischen Spaniels und englischen Settern. • Offizielle Anerkennung 1907 • Beinahe Aussterben während der beiden Weltkriege • Rettung durch einige engagierte Züchter in den 1960er Jahren. Weniger bekannt als der [Border Collie] oder der [Deutsche Schäferhund], verdient dieser Spaniel dennoch seinen Platz unter den Ausnahmerassen. Seine strenge Selektion hat seine Jagdqualitäten bewahrt und gleichzeitig seine Familientauglichkeit entwickelt. Heute gewinnt der Picard-Spaniel allmählich wieder an Popularität bei versierten Hundeliebhabern, die sein erhaltenes genetisches Erbe und sein authentisches Wesen schätzen.
Pflege
Die Pflege des Picard-Spaniels bleibt für jeden gewissenhaften Besitzer gut machbar. Sein halblanges Fell benötigt wöchentliches Bürsten, das während der Fellwechselzeit häufiger erfolgen sollte. • Bürsten mindestens 2-3 Mal pro Woche • Besondere Aufmerksamkeit für die Hängeohren zur Vermeidung von Infektionen • Tägliche Bewegung von einer Stunde unerlässlich • Ausgewogene Ernährung für große Hunderassen angepasst. Weniger anspruchsvoll als der [Sibirische Husky] bezüglich Bewegung, aber aktiver als die [Französische Bulldogge], findet dieser Spaniel sein Gleichgewicht durch regelmäßige und anregende Ausgänge. Seine natürliche Robustheit begrenzt Gesundheitsprobleme, dennoch bleibt tierärztliche Überwachung wichtig zur Vorbeugung der bei großen Rassen häufigen Hüftgelenksdysplasie. Der Picard-Spaniel entfaltet sich optimal mit einem aufmerksamen Besitzer, der seine Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Beschäftigung respektiert.
Häufige Krankheiten
- Hüftgelenksdysplasie
- Ohrentzündungen
- Ektropium
Ähnliche Rassen
- Deutscher Schäferhund — Hirtenhund, Groß
- Belgischer Schäferhund Malinois — Hirtenhund, Groß
- Beauceron — Hirtenhund, Groß
- Rottweiler — Molosser, Groß




