Shiba Inu
Spitz · Mittel · Japon
Ursprünglich aus Japan stammend, zeichnet sich der Shiba Inu durch sein einzigartiges Temperament und seine natürliche Ausstrahlung aus. Dieser mittelgroße Spitz besitzt eine starke, manchmal eigensinnige Persönlichkeit, die einen erfahrenen Halter erfordert. Der Charakter des Shiba Inu ist geprägt von:
• Ausgeprägter Unabhängigkeit, anders als beim [Deutschen Schäferhund]
• Stark entwickeltem Jagdinstinkt
• Dezenter, aber tiefer Loyalität gegenüber seiner Familie
• Natürlichem Misstrauen gegenüber Fremden
Körperlich zeigt dieser japanische Hund eine falbfarbene, rote oder sesamfarbene Fellfärbung mit dichter Unterwolle. Sein durchdringender Blick und die dreieckigen Ohren verleihen ihm einen aufmerksamen Ausdruck. Weniger imposant als der [Akita Inu], aber genauso charismatisch, erreicht er eine Größe zwischen 35 und 41 cm. Diese Rasse eignet sich für geduldige Halter, die seine überschäumende Energie durch positive, angepasste Erziehung zu lenken verstehen. Du solltest jedoch wachsam bleiben bezüglich der erblichen Augenkrankheiten, die bei dieser japanischen Rasse manchmal auftreten.
Eigenschaften
- Größe: 35–43 cm
- Gewicht: 8–13 kg
- Lebenserwartung: 12–15 Jahre
- Aktivität: 3/5
- Kinder: 3/5
- Wohnung: 3/5
- Erziehbarkeit: 2/5
- Pflege: 3/5
Temperament: Unabhängig, Aufmerksam, Lebhaft, Selbstbewusst, Treu
Geschichte
Der Shiba Inu, eine uralte Rasse aus den japanischen Bergen, begleitete bereits vor über 3000 Jahren die Jäger. Der Begriff „Shiba" bedeutet „kleiner Hund" oder „Gestrüpp" und bezieht sich auf sein bevorzugtes Jagdgebiet.
• Wurde zur Wildverfolgung in Bergregionen eingesetzt
• Beinahe Ausrottung während des Zweiten Weltkriegs
• Rettungsprogramm in den 1950er Jahren gestartet
• Offizielle Anerkennung in Japan 1936
Anders als der [Sibirische Husky] wäre diese japanische Rasse aufgrund von Bombardierungen und Krankheiten fast verschwunden. Glücklicherweise haben leidenschaftliche Züchter dieses außergewöhnliche Hundeerbe durch strenge Gesundheitstests vor der Zucht bewahrt. Heute erobert dieser japanische Hund mit seiner einzigartigen Ausstrahlung die ganze Welt und bleibt dabei seinen Ursprüngen als unabhängiger und mutiger Jäger treu. Diese sorgfältige Auswahl erklärt, warum die Zucht mit dem eigenen Hund einen durchdachten Ansatz erfordert, besonders um die ursprünglichen Qualitäten des [Italienischen Spitzes] oder anderer Urrassen zu bewahren.
Pflege
Die Pflege des Shiba Inu erfordert einen spezifischen Ansatz für diese charakterstarke Rasse. Glücklicherweise ist dieser japanische Spitz relativ pflegeleicht!
• Zweimal wöchentlich bürsten, täglich während des Fellwechsels
• Baden nur bei Bedarf (er putzt sich wie eine Katze!)
• Tägliche Bewegung von mindestens einer Stunde zur Energiekanalisierung
• Frühe Sozialisierung unerlässlich
Bei der Ernährung solltest du hochwertiges, größenangepasstes Futter für seine mittlere Größe bevorzugen. Anders als der [Zwergspitz] verträgt diese Rasse dank ihres doppelten Fells die Kälte gut. Achte jedoch auf seine Ausreißerneigung: ein gut eingezäunter Garten ist unerlässlich! Dieser Begleiter benötigt auch einen konsequenten Halter für seine Erziehung, da seine Intelligenz schnell in Manipulation umschlagen kann. Geduld und Beständigkeit sind das A und O! Du solltest außerdem auf Anzeichen von Kniescheibenverrenkung und Hautallergien achten, Erkrankungen, die beim Shiba Inu manchmal vorkommen. Für unerfahrene Besitzer ist es crucial, häufige Fehler zu vermeiden bei diesem charakterstarken Hund, anders als bei folgsameren Rassen wie dem [Golden Retriever].
Häufige Krankheiten
- Patellaluxation
- Allergien
- Glaukom
- Hypothyreose
- Hüftdysplasie
Ähnliche Rassen
- Border Collie — Hirtenhund, Mittel
- Australischer Schäferhund — Hirtenhund, Mittel
- Staffordshire Bull Terrier — Terrier, Mittel
- Bull Terrier — Terrier, Mittel




