Südrussischer Schäferhund

Hirtenhund · Groß · Russland / Ukraine

Südrussischer Schäferhund

Das ist eine außergewöhnliche Schäferhundrasse, die niemanden kalt lässt! Dieser große Hund aus Russland und der Ukraine beeindruckt durch seinen robusten Körperbau und sein dichtes Fell.

• Gewicht: 45-50 kg bei einem erwachsenen Rüden
• Größe: 62-66 cm Widerristhöhe
• Lebenserwartung: 9-11 Jahre
• Fell: lang, dicht und leicht gewellt

Das Wesen des Südrussischen Schäferhundes zeichnet sich durch absolute Treue und ausgeprägten Beschützerinstinkt aus. Anders als der [Deutscher Schäferhund] oder der [Border Collie] braucht diese Rasse eine frühe Sozialisierung und eine konsequente aber liebevolle Erziehung. Sein eigenständiges Temperament macht ihn zu einem hervorragenden Wachhund, allerdings braucht er einen erfahrenen Besitzer, der seine überbordende Energie zu lenken weiß. Diese Rasse kann außerdem Aggressivität entwickeln, wenn sie nicht von klein auf richtig sozialisiert wird.

Eigenschaften

  • Größe: 62–72 cm
  • Gewicht: 35–50 kg
  • Lebenserwartung: 9–11 Jahre
  • Aktivität: 3/5
  • Kinder: 2/5
  • Wohnung: 1/5
  • Erziehbarkeit: 2/5
  • Pflege: 5/5

Temperament: Dominant, Beschützend, Eigenständig, Mutig, Lebhaft

Geschichte

Die Geschichte des Südrussischen Schäferhundes reicht bis ins 18. Jahrhundert in die ukrainischen Steppen zurück. Entwickelt zum Schutz der Herden vor Wölfen und Dieben, entstand dieser Hund durch Kreuzung zwischen einheimischen Hütehunden und importierten Rassen.

• Entstehung: um 1790 durch russische Züchter
• Ursprünglicher Zweck: Hüten und Bewachen von Schafen
• Offizielle Anerkennung: 1952 in der UdSSR
• Internationaler Standard: festgelegt 1983

Im Gegensatz zum deutschen [Deutscher Schäferhund] wurde der Südrussische Schäferhund speziell für die Widerstandsfähigkeit gegen strenge Winter gezüchtet. Seine Popularität ging nach der russischen Revolution zurück, aber ukrainische Liebhaber bewahrten diese Rasse. Heute ist er weniger bekannt als der [Australischer Schäferhund], gewinnt aber dank seiner außergewöhnlichen Wächtereigenschaften an Anerkennung. Diese strenge Zuchtauswahl erklärt auch, warum Gesundheitstests vor der Zucht entscheidend bleiben, um die Qualität dieses Hundes zu erhalten.

Pflege

Die Pflege des Südrussischen Schäferhundes erfordert tägliches Engagement, besonders für sein prächtiges Fell!

• Pflichtbürsten: mindestens 3 bis 4 Mal pro Woche
• Fellwechselzeit: tägliches Bürsten unerlässlich
• Bad: alle 2 bis 3 Monate oder nach Bedarf
• Bewegung: 2 Stunden täglich, Hundesport empfohlen

Diese Rasse braucht mehr Pflege als ein [Rottweiler], aber weniger als ein [Berner Sennenhund]. Sein langes Fell schützt zwar vor Witterung, sammelt aber leicht Schmutz. Gesundheitlich solltest du auf Hüftdysplasie und Augenprobleme achten, die bei großen Rassen häufig sind. Außerdem machen ihn seine hohen Bewegungsbedürfnisse zum idealen Begleiter für Sportliche! Eine hochwertige Ernährung und regelmäßige Tierarztbesuche garantieren die Langlebigkeit des Tieres. Du solltest ein beträchtliches Budget für professionelle Fellpflege einplanen und eine Hundekrankenversicherung für große Rassen in Betracht ziehen.

Häufige Krankheiten

  • Hüftdysplasie
  • Augenprobleme
  • Hautprobleme

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