Japan Chin

Gesellschaftshund · Sehr klein · Japan

Japan Chin

Als wahrer Aristokrat der Hundewelt bezaubert der Japan Chin durch seine natürliche Eleganz und sein raffiniertes Temperament. Diese sehr kleine Rasse zeigt ein seidiges Fell, meist weiß mit schwarzen oder roten Abzeichen, und ausdrucksvolle Augen, die seine Intelligenz widerspiegeln. Der Charakter des Japan Chin zeichnet sich durch seine katzenhafte Würde und große Sensibilität für die Stimmung seiner Menschen aus. • Gewicht: 2 bis 4 kg • Ruhiges und sanftes Wesen • Ausgezeichneter Wohnungshund • Sehr familienverbunden Im Gegensatz zum [Shiba Inu] oder [Akita Inu], die unabhängiger sind, sucht dieser kleine Begleiter ständig die Nähe zum Menschen. Sein friedliches Temperament macht ihn außerdem zu einem perfekten Therapiehund für ältere Menschen. Wie viele kleine Rassen ist er besonders für das Leben in der Wohnung geeignet, sofern seine Zuneigungsbedürfnisse erfüllt werden.

Eigenschaften

  • Größe: 20–27 cm
  • Gewicht: 2–5 kg
  • Lebenserwartung: 10–14 Jahre
  • Aktivität: 2/5
  • Kinder: 3/5
  • Wohnung: 5/5
  • Erziehbarkeit: 3/5
  • Pflege: 3/5

Temperament: Elegant, Aufmerksam, Unabhängig, Intelligent, Liebevoll

Geschichte

Die Geschichte des Japan Chin reicht über tausend Jahre zurück, obwohl seine genauen Ursprünge geheimnisvoll bleiben. Einige Experten glauben, dass er von Hunden abstammt, die von buddhistischen Mönchen geschenkt wurden, während andere diplomatische Geschenke aus dem kaiserlichen China vermuten. Diese Rasse war ausschließlich dem japanischen Adel vorbehalten und lebte in kaiserlichen Palästen. • Heiliger Hund des Kaiserhofs • Jahrhundertelang dem Volk verboten • Ankunft in Europa um 1860 • Offizielle Anerkennung Anfang des 20. Jahrhunderts Im Gegensatz zu den europäischen [Zwergspitzen] hat der Chin diesen mystischen orientalischen Charakter bewahrt. Seine Beliebtheit entwickelte sich allmählich im Westen, wo er durch sein einzigartiges Aussehen und außergewöhnliches Temperament begeisterte. Seine aristokratische Geschichte erklärt teilweise, warum sich dieser Hund so gut an ältere Menschen anpasst, ihren ruhigeren Lebensrhythmus teilt und gemeinsame Momente der Ruhe schätzt.

Pflege

Die Pflege des Japan Chin erfordert besondere Aufmerksamkeit, insbesondere für sein wunderschönes seidiges Fell. Tägliches Bürsten verhindert Verfilzungen und erhält seine natürliche Schönheit. Diese Rasse benötigt spezielle Pflege:

• Tägliches Bürsten obligatorisch
• Regelmäßige Reinigung der Augen und Gesichtsfalten
• Moderate Bewegung (20-30 Min./Tag)
• Achtung bei extremen Temperaturen
• Hochwertiges Futter in kleinen Mengen

Im Gegensatz zum robusteren [Yorkshire Terrier] verträgt der Japan Chin intensive Hitze schlecht. Seine platte Schnauze kann Atemprobleme verursachen, eine Eigenschaft, die er mit brachyzephalen Rassen wie der [Französischen Bulldogge] oder [Englischen Bulldogge] teilt. Regelmäßige tierärztliche Überwachung und eine temperierte Umgebung gewährleisten optimale Gesundheit.

Außerdem erfordert das sensible Temperament dieser Rasse eine sanfte und geduldige Erziehung, die auf Belohnung statt Zwang basiert. Seine hervortretenden Augen prädisponieren das Tier auch für Augenkrankheiten, was regelmäßige Kontrollen und vorbeugende Pflege erforderlich macht.

Für optimale Gesundheit ist eine angepasste Ernährung für kleine Rassen essentiell, da Hypoglykämie bei diesen sehr kleinen Hunden schnell auftreten kann.

Häufige Krankheiten

  • Patellaluxation
  • Herzgeräusch
  • Brachyzephales Syndrom

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